Muessen (Aut of Order, Illu)

Ja so ein Kung-Fu Kämpfer hat es halt gut. Da gibt’s den Meister der sagt, was Sache ist und man braucht sich selber keinen Kopf über irgendwas machen. Gut, es gibt ja noch Religionen und ähnliches, aber die sind ja bekanntlich ohne richtige Autorität heutzutage - zumindest in unseren Breiten.

Trotzdem ist für mich der Gedanke des müssen müssens nach wie vor derart negativ besetzt, dass ich instinktiv alles, was auch nur ein bisschen in diese Richtung geht entweder von vornherein ablehne oder dann mir so drehe, dass aus dem müssen ein dürfen oder können wird. Viel angenehmer auch, wenn auch nur bedingt anwendbar. Ich bin schließlich eine faule Sau, bei mir wäre eine derartige Situation des nicht müssens gnadenlos in die Hse gegangen. Aber jetzt bin ich froh darüber. Selbstgestaltung. Fuck the have to.

Nach wie vor gleicht mein Zimmer einem Hacker-Unterschlupf, morgen geht die Sache hoffentlich über die Bühne. So richtig einfach ist es nach wie vor nicht, was wohl weniger an der Last der Couch und etwaigem Gezeuch liegt sondern eher am emotionalen Background, den dieses Unterfangen wohl oder übel mit sich bringt. Aber das muss ja nicht unbedingt negativ sein, überhaupt sind Gefühle ja was schönes und auf Regen folgt bekanntlich Sonnenschein.

Überzeugt vom nicht müssen müssen und damit vom nicht-gezwungen-nach-etwas-suchen-zum-müssen gestaltet sich alles irgendwie doch immer so, wie es halt sein muss… welch’ Ironie.

Blessings…

Illu

von der Rolle aktueller multimedialer Konsum:

Jackie Chan: Drunken Master [musste nach "Sie nannten ihn Knochenbrecher" irgendwie sein]

Musikkk Aktueller Soundtrack zum Leben:

Shpongle - Nothing lasts but nothing is lost [2005, Progressive Trance/Goa, ich mag die beiden alten CD's von den Briten irgendwie lieber...]
Radio K666 [StonerRock, teils echt feiner Rock... nonstop]


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